Kinder wie die Zeit vergeht

Donnerstag, 28. Juli 2011

Genauer: Zoe, wie die Zeit vorbei raste!

Jetzt bist du beinahe sieben. Oh mein Gott, du wirst wirklich SIEBEN!

Sieben, das heißt sieben Jahre Vaterschaft.

Das heißt Sieben Jahre Gefühlschaos, von Himmel hoch jauchzend, über wütend, über lachend, über weinend, über besorgt und das alles rund um die Uhr, das ganze Jahr hindurch.


Warum ich diesen Beitrag ausgerechnet jetzt schreib?

Weil morgen dein aller letzter Kindergartentag ist. Du wirst morgen aus dem Kindergarten geworfen (kein Scherz, auf eine Matratze) und dann bist du ein Schulkind. Konnte ich dass das Jahr über eigentlich noch ganz gut verknusen und ignorieren, so gibt es jetzt keinen Zweifel mehr daran: du bist gewachsen.

Schrieb ich 2007 noch: "Das Ende einer Ära", so handelt es sich dann wohl beinahe um eine Epoche. Na gut, wollen wir Herrn Dramatisch mal im Dorf lassen, aber vier Jahre sind trotz allem eine lange Zeit. Vier Jahre Elternabende, vier Jahre Erzieherinnen, vier Jahre jeden Morgen bei Wind und Wetter von zu Hause (damals noch Altstadt Dachau) zum Kindergarten. Erst mit dem Bus, später mit dem Rad. Jeden Morgen die gleichen Handgriffe, der Streit um den Türöffner, das Antreiben (zieh bitte die Hausschuhe an) und die Routine beim Winken und Verabschieden (bloss nicht vergessen, gibt Tränen)

All das nimmt, zumindestens für dich, ein Ende Morgen. Es heißt dann neue Routinen lernen. Dich zum Bus bringen, Lernmittel kaufen, Lehrer kennen lernen und Hausaufgaben. Wir haben uns bewusst gegen eine Regelschule entschieden, wir wollen es langsam angehen lassen und zu unseren Bedingungen. Das Leben ist Lernen. Nicht ein Curriculum. Ich hoffe das wird helfen den Schock zu dämpfen im September aufzuwachen und plötzlich zwei Kindergartenkinder und ein Schulkind zu haben.

Auf alle Fälle bin ich sehr stolz auf dich und hoffe du hattest Spass in deiner Kindergartenzeit. Ich für meine Teil hatte ihn und habe diese Zeit gerne mit dir geteilt.

Hab dich lieb, dein Papa 





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