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hat gerade das erste Mal in seinem Leben seinen Namen gesagt. Wir pulten gemeinsam eine
Clementine auf und er gab mir ein Stück. Beim zweiten Stück sagte ich ihm, er solle es essen
und beim dritten sagte er: “Tom essen!” bevor er es sich in den Mund schob.
Tom ist 23 Monate alt.
PS. Seitdem er sprechen kann, sagte er immer “ich” nie “Tom”, ebenso wie sein Bruder Noah es tat
und im Gegensatz zu seiner Schwester, deren erste Worte mitunter “Zoe auch!” waren. Und das
klang vielleicht niedlich. *In Erinnerungen schwelgen*
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ist es sich bei seinen Söhnen anzustecken, wenn man bei der Dauerbetreuung in der letzten Woche
ein paar Mal zu oft angehustet wurde… Egal, wenigstens wird Ben so vielleicht verschont, weil er
mal gleich die passende Abwehr von mir bekommt. Noch hält sich das Tochterkind sehr tapfer und
wehrte alle Keime erfolgreich ab. Aber ein bißchen blöd ist das schon von mir, liegt doch vor mir
eine Woche fast kompletten Strohwitwendaseins…
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hat Ben. Heute hat er sich das erste Mal vom Bauch auf den Rücken gedreht- mit Schwung. Um
Verwechslungen auszuschließen habe ich ihn dann noch mal auf den Rücken gedreht und siehe
da, schwupps lag er wieder auf dem Rücken.
Ben ist 4 1/2 Monate alt.
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Im September hochschwanger mit Ben, da gab es schon überall Süßes für das Fest zu kaufen, kurz
darauf wurde schon alles weihnachtlich geschmückt und alles was die Menschen interessierte war,
ob denn nun an Heilig Abend Schnee liegen würde. Nach Silvester flogen die Bäume und plötzlich
war in den Geschäften alles in frühlingshaften Tönen zu sehen, nicht nur die Mode auch die Deko.
Gleich im Januar, nachdem der Winter es nicht mal auf 4 Wochen geschafft hatte, wollte auf einmal
keiner mehr den Schnee sehen und kalt sollte es bitte jetzt sofort auch nicht mehr sein. Jetzt im Februar
wird es allen plötzlich schon zuviel, blöd das gerade Winter ist und noch vor Wochen alle Schnee
sehen wollten. Jetzt wollen alle den Frühling. Dazu gehöre ich nicht, denn da startet dank Allergie
meine persönliche Horrorzeit. Dann mitten im Februar fällt allen schnell noch gerade so ein, dass
da mit Valentinstag was zu holen ist, also schnell überall Herzen rangebappt. Um am 15. Februar
gleich mal die Osterdeko auspacken, damit man gleich nach Ostern am besten den Sommer
überspringen und alles herbstlich schmücken kann. Immer schneller, immer einer Jahreszeit voraus.
Das nervt mich. Es ist jetzt Winter und ich werde das genießen. Und im Frühling werde ich das
milde Wetter genießen und wie jedes Jahr hoffen, dass es ganz viel regnet, damit die Pollen mich
nicht umhauen, im Sommer werde ich hoffen, dass er ganz schnell vorbei geht, weil ich das nicht
mag, aber dennoch mit meinen Kindern diese Jahreszeit genießen und im Herbst werde ich aufgehen
wie immer. Jeder hat seine Lieblingsjahreszeit, aber dieses Gestöhne und Gehetze einer Jahreszeit
voraus macht mich ganz wuschig.
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Zur Geburt von Ben hatte ich von Frau Rieke einen Gutschein bekommen. Ich durfte mir eine
So.Oder.So zusammen stellen. Das tat ich und weil ich schon mal dabei war, mussten es noch
eine Kissenhülle und ein Nuckelsäckchen sein. Am Wochenende kam mein Päckchen und die
Freude war groß, denn wie immer ist alles wunderschön geworden. Die Tasche wurde schon
ausgeführt, das Säckchen fest gebunden und die Hülle hat samt Kissen Einzug auf dem Sofa
gehalten. Danke!
   
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Mir ist langweilig. Mir. Und Sie sind Zeuge. Normaler Weise ist mir nie langweilig. Immer muss ich
noch dies und das. So wie gestern Nacht, noch eben schnell Überweisungen, noch eben schnell
das Bad geputzt, noch eben schnell die Wäsche gefaltet und verräumt.
Aber heute. Heute ist mir genau deswegen langweilig. Also gerade jetzt. Die Kartoffelsuppe kocht und
leistet dem ersten Brei dort Gesellschaft, die Äpfel und Birnen ziehen gerade mit Nelken und Zimt für
die Apfeltaschen, der Trockner läuft schon und die Waschmaschine auch, abgewaschen hab ich schon,
keine Wäsche zum Falten mehr da, Glühwürmchen Tom schläft im Augenblick, Glühwürmchen Noah
hat sich tapfer gehalten und darf nun eine DVD schauen und der Gatte, der Allerbeste, der saugt und
wischt gerade drüben im Schlaf- und Kinderzimmer, Wohnzimmer hat er schon. Und was mach ich
jetzt? Ach ja, wickeln, damit mir nicht langweilig wird.
Es gäbe was zu tun, aber ich kann weder einkaufen gehen gerade, noch Toms Zimmer aufräumen und
ganz bestimmt werde ich dem Gatten nicht den Staubsauger entreißen… Ich trage geschäftig Ben und
produziere Milch…
PS. Der Trockner piept. Arbeit! 
PS2. Doch noch feucht. Aber gleich ist der Brei fertig, glaub ich. Ach Kinder ist das schön- kein Stress!
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steht auf dem Herd. Möhren. Wann er zum Einsatz kommen wird ist noch ungewiss, aber lange kann ich
Ben nicht mehr hinhalten. Der erste Brei. Der erste Brei! Ob er den mag? Die Chancen stehen schlecht-
bisher aß nur ein Kind von uns klassisch Brei. Aber er ist dennoch ein Symbol für große Veränderung!
Ben ist 4 1/2 Monate alt.
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Dreimal wurde ich heute bei der Rückbildung gefragt, warum ich so aussehe, wie ich aussehe. Wie
scheiße sah ich denn bitte eigentlich aus?… Das war so…
Ich lag gemütlich im Bett. Ich war bereits einmal bei Tom mit einem Becher voll Wasser und einmal
bei Noah gewesen, natürlich nicht gleichzeitig, sondern immer erst nachdem ich im Warmen lag.
Der Gatte hatte das Ganze mit Ben auf dem Schoß verschlafen… Plötzlich- nach etwa 30 Minuten
Schlaf- ein Geschrei. Mitten aus dem Tiefschlaf vernahm ich das Schreien, aber wach war anders. Das
Geschrei wurde immer, immer lauter bis… bis das Geschrei in unserem Zimmer stand. Der Mann lag
immer noch im Bett, ich lag im Bett, nur Tom… der lag nicht mehr in seinem Bett. Seinem Gitterbett.
Tom stand schreiend, uns suchend in unserem Türrahmen, nachdem er mit einer Hand lässig die Türe
aufgestoßen hatte. Ich lupfte die Decke, zu mehr war ich nicht in der Lage. Das kleine Glühwürmchen
wollte gern einen Nuckel und die Kuscheltiere, aber dazu war ich einfach nicht im Stande. Erst nach
einer Stunde, als ich hörte, dass die Katze in der Villa Kunterbunt ihr Unwesen trieb, konnte ich
aufstehen. Ich sperrte die Katze wieder ins Wohnzimmer, in dem Tom uns anscheinend zuerst vermutet
hatte und holte seinen Nuckel und Kuscheltiere. Als ich wieder im Bett lag, hatte ich kalte Füße. Und
ich kam nicht ohnehin mich zu fragen, was eigentlich passiert wäre und ob Tom uns jetzt jede Nacht
so heimsuchen würde, schreiend und aus aus dem Kinderbett springend…
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