2019 auf einem Blick

Den Rückblick für 2018 habe ich nach Ereignissen geordnet, orientieren wir uns also daran.

Gemein ist übrigens, dass ich früher angefangen habe und Jeanine trotzdem vor mir fertig war.

Erster Januar 2019

Was hatte 2019 alles zu bieten an Besonderheiten und Interessantem in unserem Leben?

Was ist passiert, wer war wo, wer ist jetzt wo und wer macht(e) was? 

Wer ist gestorb .. ouch .. sry

Schauen wir mal rein.

Die Protagonisten

Nils, 36, Vater und macht immer noch irgendwas mit Computern, Motto „Papa, das WLAN buggt“

Jeanine, 36, Mutter/Hausfrau/Köchin/Kinder-abholerin/Hausaufgabenbetreuung/Urlaubsvorbereiterin/Erzieherin/Therapeutin/Hausmeisterin/und so viel mehr und „Was macht deine Frau eigentlich beruflich?

Ich werde nieeee erwachsen
Ich werde nieeee erwachsen

Zoe, 15, große Tochter, besiegt ihren Vater in Halo, rennt mit großen Schritten auf Ihren Quali zu, freiberufliche Autorin und Illustratorin.

Knuffig

Noah, 13, großer Sohn, Taktiker, Humorist, Haupteinkäufer für vergessene Sachen und wächst anscheinend ins unermessliche (Schuhgröße 46!!)

Tom, 11, mittlerer großer Sohn, Nervensäge, sehr klug, ist nächstes Jahr Oberstüfler

Ben, 10, anderer mittlerer Sohn, Mittelstufenkind, bester Esser, sehr lieb

Emil, 7, kleiner Sohn, liest inzwischen flüssig, hat keinen Leiserknopf

Anton, 5, noch kleinerer Sohn, ist Zeldas und Lilous großer Bruder und als Baby anscheinend in einen Topf Grinsekekse gefallen. Honigkuchenpferd

Zelda, 3, Tochter und Nesthäkchen. Von Beruf kleine Schwester mit sehr süsser Aussprache, inwzischen auch Kindergartenkind

Lilou, 1, Tochter und Kleinkind. Läuft. Zahnt eigentlich andauernd. Süsser Kobold

Besonderheiten in 2019

Zwei Jobwechsel.

Dass waren über 40 potentieller Stellen, über 20 Bewerbungsgespräche (plus Zweitrunden und Probetage) und sicher an die 30 Telefonate (plus der mit den Recruitern)

Ein Satz mit X

Der erste hatte sich letztes Jahr zwei Wochen vor Weihnachten schon angekündigt, als es bei Pharma4u leider nicht mehr so gut lief.

Also habe ich im Januar aktiv angefangen zu suchen und wurde nach vielem Hin und Her mit der Position als Technical Consultant bei Schöne Neue Kinder auch fündig.

Dachte ich.

Diese Annahme stellte sich im September, einen Tag nach dem Monat Elternzeit, direkt als falsch heraus.

Und nach 2.5 Monaten erneuter Suche führte mein Weg zu Kinoheld – wo sich jetzt der ersten Monat bisher super entwickelt hat.

Der Oktober war dann neben der anstrengenden Jobsuche leider größtenteils überschattet vom plötzlichen Tod meines Vaters und allen damit zusammenhängenden Erfahrungen (Blut aufwischen) und Enthüllungen und der Beerdigung im November.

Geburtstage

Reden wir über etwas Erfreulicheres.

Meiner einer wurde 36 Jahre ..

Frau Hitze auch …

Und damit nähern wir uns rapide der 40 … ich werde jedes Mal grauer, wenn ich dass sage.

Da, Glatze – fast!

Zoe wurde 15 *kreisch*

(Es gibt keinen separaten Post zu Zoe’s Geburtstag … nooooo)

Noah 13 – Lasertag, pew, pew, Gaming PC

Tom 11 – Disco Abend und Make Besuch mit Freunden.

Ben 10 – Minigolf und selbstgemachte Nuggets. Ausserdem ist das Kind vier mit zweistelligen Jahren.

Emil 7 – erstes Mal Heldenverlies, bei gefühlten 1 Millionen Grad

Leider hab ich auch zu Emils Geburtstag keinen eigenen Beitrag geschrieben – buhu

Anton 5 – Wuschelkopf

Zelda 3 – sehr sehr früh wach, am Wochenende und im Playmobil Funpark

Lilou wurde Ein Jahr alt. Wurde die nicht gerade erst geboren?

Events

Es hielt sich sehr in Grenzen. Beweis dafür dass ich alt und/oder faul werde? We’ll never know.

Es gab die Make Munich – als Besucher, nicht als Orga, im Rahmen von Toms Geburtstag

SocialConfMunich – auch als Besucher im Mai

Daho.am, Ende Mai – die erste von Bits n Pretzls, als Chief of Staff (grrrr)

Im Herbst hab ich Obama auf der Bühne „gesehen“ bei der Bits&Pretzls. Beeindruckend.

Dann war ich noch zwei Mal auf der Wiesn, einmal mit Oschwald und Partner, dem neuen Arbeitgeber von Onkel Vik.

Und ein zweites Mal zur Norris+PointPro Wiesn eingeladen von Jan von Point Pro.

Und natürlich auf dem Pulveraffen Konzert im Dezember

Selbst hab ich tatsächlich dieses Jahr, zum ersten Mal seit Jahren, nix organisiert, befürchte ich. Ok ausser der Nerdmare, die nach einem Jahr Pause wieder stattfand.

Ausflüge

Ui wir waren echt relativ viel unterwegs heuer mit der ganzen Familie oder zumindest großen Teilen.

Zwei Mal ging es nach Andechs – einmal sind wir hoch und mit dem Bus runter und beim zweiten Mal hatten wir dazu gelernt und sind mit dem Bus hoch und runter gelaufen :)

Herrlich, der Ammersee

Ungezählte Male (gefühlt) im Wildpark in Poing

Poing

In Sickertshofen bei Kunst und Kürbis

Kürbisse!

Ich könnte Legoland und Playmobil Funpark noch dazu zählen, aber dass waren ja „nur“ Geburtstagsausflüge – oder?

Legoland
Playmobil Funpark

Und dass fasst es dann auch ganz gut zusammen – on Top kommen noch unzählige Freibad Besuche und wir sind auch zu Oma nach Eichenau gefahren.

Urlaube

Zählt man die Urlaube in denen man ist, noch dazu? Egal, machen wir.

Dezember bis Januar in Dahme, Weihnachten und Silvester, zum Ersten Mal am Meer.

Frau Hitze und ich feierten unseren 15ten Hochzeitstag in Bad Aibling – nur mit Lilou

Direkt Anfang Mai ist Jeanine alleine (naja mit Lilou) auf „Wellness“ (naja) gefahren

Pfingsten haben wir in Dahme verbracht. Hachz

Und im Sommer ging es noch mal nach Dahme, im Rahmen des zweiten Vätermonats.

Gelesen

Wenn ich mit Nigel Findley’s Haus der Sonne fertig bin, sind es dieses Jahr immerhin 52 Bücher, die ich gelesen habe in 2019. Viele habe ich zum zweiten oder dritten Mal gelesen, aber durch die neue LitRPG Liebe habe ich einige neue Reihen dazugewonnen.

Gespielt

Tabletop

Da waren wir schon mal besser. Immerhin haben wir während Mama weg war Descent gespielt

und im Sommer wie „gewohnt“ DnD das Brettspiel und dann ein bisschen Super Dungeon Explore, was wir ja nur rund um Lilous Geburt gekauft hatten … hust

DnD Brettspiel
Super Dungeon Explore Figuren

Bastelecke

Es war ein recht durchwachsenes Jahr, was sicher auch am Stress in der SNK Zeit lag und den acht Kindern und dem ganzen Rest.

Aber ich hab doch eine ganze Menge an verschiedenen Sachen ausprobiert und gebaut.

Neben ein bisschen Geländebauerei für die Freebootersfateplatte habe ich eine weitere PrintableSceneryKampagne gebacked und gedruckt.

Modular

Die neuen modularen Gebäude gefallen mir aber nur bedingt, wenn ich ehrlich bin, die „alten“ Komplettegebäude sind cooler.

Printablescenery Liebe

Richtung Ende des Jahres habe ich zwei neue Drucker bekommen, Schokolade mit dem MyCusini – den ich echt beeindruckend finde. Auspacken, anstecken, loslegen.

Schokoladendruck

Und den Longer3D Orange 30 – den ich als kostenfreie Teststellung bekommen habe und der bisher viel Freude bereitet (separates Review in Kürze)

Ansonsten habe ich eine ganze Zeit mit Toms Prusa Mk3 verbracht, danke für die Leihgabe. Ohne hätte ich die PrintableScenery Sachen nicht wirklich so schnell und unkompliziert durchziehen können.

Miniaturen

Nach dem Erfolg der Mister Hurley Miniatur letztes Jahr, hab ich Anfang des Jahres den Rest der Band in Auftrag gegeben. Und dann hat es eine Weile gedauert leider, aber im Oktober waren dann alle Miniaturen versendet. Juhu! Zinnguss ist noch mal eine ganz eigene Herausforderung sag ich euch. Insofern bin ich umso dankbarer dass es mit dem Team von DioHistory und natürlich meinem Lieblingsdesigner Michael von den BattleBuddies so gut geklappt hat.

Und das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen, oder?

Fazit

Wie fasst man so ein Jahr zusammen?

Was schreibt man zum Todesjahr eines Mannes, den man anscheinend nur sehr oberflächlich kannte?

Zu dem man 2018 im Jahresrückblick geschrieben hat, dass man seit April keinen Kontakt hatte.

Es ist auch das Jahr in dem ich aufgehört habe mit meinem Vater zu sprechen. Seit dem Geburtstag im April haben wir kein Wort mehr miteinander gewechselt. Es ist eine Menge passiert und es wurde viel gesagt und ich musste für mich eine Grenze ziehen um zu vermeiden weiter verletzt zu werden.

https://www.silberkind.de/blog/2018-auf-einem-blick/

Aktuell starre ich, immer wenn ich die Entwürfe meiner Emails schaue, auf eine Email von Anfang 2018 an ihn, die ich nicht abgeschickt habe und in der ich ihm dafür gratuliere dass er es geschafft hat die Familie auseinanderzureissen – und jetzt kann ich sie nicht mehr abschicken, denn der einzige der sie lesen würde, bin ich, weil ich seinen digitalen Nachlass verwalte. Abstrus.

Umso schwerer wird es da, anderem in diesem Jahr eine Priorität nach Bedeutung bei zu messen und diese in Worte zu fassen.

Alle Ereignisse dieses Jahr waren wichtig. Gerade im Kontext der zerissenen „Kernfamilie“ sind die Bande die wir in „meiner“ Familie knüpfen, geknüpft haben und pflegen, umso wichtiger.

Wie werden unsere Kinder einst in der Retrospektive über unseren Familienalltag nachdenken. Was werden sie abgespeichert haben, was romantisieren, was verdammen?

Bewusst ein verschwommenes Bild zwecks Privatsphäre

Werden sie die Momente im Herzen haben, in denen die Familie zusammen etwas unternommen hat, oder eher die in denen böse Worte fielen, wegen Nichtigkeiten, wie einem nicht abgeräumten Tisch, oder einem umgekippten Becher?

Fragt mich in 10 Jahren noch mal.

Kommen wir dennoch zu den positiveren Aspekten, bevor dieser Rückblick im Düsteren, Nachdenklichen versinkt.

Gibt das Leben dir Zitronen, mach eine Ganache drauß

Zusammengefasst, war es trotz aller Tiefs, Hochs und finanziellen Engpässe, ein gutes Jahr. Klar, auch ein sehr anstrengendes (Stichwort „Wie schafft ihr dass alles) und dieser Bericht entstand hauptsächlich nach 22 Uhr – wenn endlich ein Großteil der Kinder schlief. Auch jetzt ist es wieder 22:35 Uhr – während wir eine Kleinigkeit essen, Fernsehen, vorher noch Wäsche aufhängen, neue anmachen, die Spülmaschine aus- und wieder ein-räumen, usw usw usw.

Und so schliesse ich, bevor dieser Beitrag ein „2019 und 2020“ Beitrag wird, mit einem „Frohen neuen Jahr“ an euch, mein Publikum.