Bier Brautag #002 Kölsch

Brauen heißt sauber machen

Fragt mich nicht wie ich auf Kölsch gekommen bin, ich glaube das Mühlenkölsch vor 20 Jahren ist mir gut im Gedächtnis geblieben.

Geschmackstest und Glasprobe

War übrigens wirklich eine Braunacht kein Brautag, hab viel zu spät angefangen und war dann erst Nachts fertig.

Ich hab dann beim Hopfenkochen gelesen und erst am nächsten Morgen das Jungbier in den Gärballon gefüllt und die Hefe hinzugefügt. Phew, echt zu spät am Abend.

Es hat sich aber gelohnt.

Die Gärung sprang auch ganz fix an, wie es sein soll.

Und ehrlich, das Rezept ist so überschaubar. Ich hab gleich mit einem Nussmilchbeutel gearbeitet, so hab ich mir das Hopfenfiltern beim Einfüllen in die Gärflasche gespart.

Nach einer Woche war dann Zeit abzuflaschen, der mittlere Sohn hat fleissig geholfen. Wir haben auch eine ziemliche Sauerei veranstaltet und die Küche roch nach Bierhalle danach, aber waren trotzdem mit 12 Flaschen a 330 ml gut dabei.

Dieses Mal hab ich in kleinere Flaschen abgefüllt (bzw der mittlere Sohn) und hatte mir vorher Kronkorken besorgt.

Ein Label gibt es seit heute übrigens auch – ich nenne das Bier Kölner Katastrophe – obwohl es eigentlich ziemlich gut schmeckt, wie ich finde :) Und ich bin jetzt Lifetime Beerlabelizer Prime Kunde.

Rezept Kölsch nach Brauen.de

800 g Pilsner Malz
250 g Weizenmalz
15 g Hopfenpellets
3 g Trockenhefe
50 g Trockenmalz (für die Flaschenabfüllung)

Maischerasten

50° 20 min
55° 15 min
64° 30 min
72° 20 min
78° 20 min

Hopfen 60 min

Das ganze Rezept für 20 Liter auf Brauen.de