Code+Design Camp Berlin #CDCamp17

Zu Teilen geschrieben, völlig übermüdet auf der Rückfahrt im ICE von Berlin nach München – ich bitte Rechtschreibfehler schlicht zu ignorieren.

So, Rückfahrt vom Code+Design Camp in Berlin, dem „Hack“ Event des Code+Design Vereins in der Factory (Hipster Event Location) bei dem 100 junge Menschen zwischen 12 und 23 (30%+ Frauen-Anteil, yay) Designen/Programmieren + Hacken lernen/sich weiterbilden.

Müder Nils

Sehr müder Nils

Ich kam mit dem Nachtzug (Odyssee, don’t ask) also um kurz vor acht an der Factory an und wurde kurze Zeit später von einem der Teilnehmer begrüsst, der wohl ebenfalls einen frühen Zug erwischt hatte. Stück für Stück trudelte die Orga Mannschaft um Thomas ‚Tom‘ Bachem ein und wir machten uns ans Einrichten der Location. Das Catering stand schon bereit (Lob ans Factory-Team) und die Mate Vorräte waren vor gefüllt.

Mate+Mate Cola, wat willste mehr?

Mate+Mate Cola, wat willste mehr?

Nach Anbringen des riesigen CODE Banners und kurzem Post-Nachtzug-Shirtwechsels und Frischmachens, ging es ans Teilnehmer registrieren. Ich hab versucht mich nützlich zu machen und so wenig wie möglich im Weg rumzustehen. Die Orga war ziemlich professionell, insofern gab es nicht soviel zu tun. Meiner einer hat MacBooks beschriftet und ausgehändigt an die Teilnehmer ohne eigenen Laptop.

Flightcases mit MacBooks

Flightcases mit MacBooks

Rund um 9:30 ging es dann los mit dem Erklären der Regeln für das Camp, einer Runde Live Sortieralgorithmen, der Vorstellung der Coaches und der Ideenfindungsphase.

Sortiert nach Größe

Sortiert nach Größe

Die Energie der Teilnehmer war schlicht überwältigend. Einige waren schon Camp-erfahren und extra aus Köln angereist.

Ich hatte mich spontan noch als Coach gemeldet, als klar war dass ich den spontanen Trip wagen würde.

Insofern war ich dann erst mal gut ausgelastet in der Ideenfindung den Teilnehmern, die ja teilweise 0 Erfahrung mit Entwicklung hatten, den Weg zu weisen und Ideen auf Machbarkeit zu analysieren, bzw. Frameworks & Technologien vorzuschlagen, mit denen man in vier Tagen ein „fertiges“ Produkt auf die Beine stellen konnte.

Nach der Vorstellung der einzelnen Teams ging es mit den Gruppen los zum Essen und dann zur ersten Realisierungs/Konzeptionsphase, während wir Coaches versuchten die Teams, soweit wie möglich, in Cluster zu packen und die Nähe an den Tischen optimal auszunutzen, sowie die Coaches so zu verteilen, dass alle Teams davon profitierten.

Projekte vor dem Clustern

Projekte vor dem Clustern

Ich hatte aus BQ Zeiten noch fünf Schul Arduino Sets mitgebracht für die Hardwareteams und gab dann im „Hardware Labor“ eine kurze Einführung in die Bedienung, für das Team „Smart Fridge“, einem Kühlschrank der auf Kommando aus einer App zu einem kommt.

Hardware Team

Hardware Team

Zwischenzeitlich war ich mit Tom und seinem Team dann eine gute Stunde im Gespräch über die Zukunft der Code+Design Initiative, der Camps, einer potentiellen Rolle für mich & wurde nur gelegentlich von einem meiner Mentees mit Hardwarefragen gelöchert.

Yay for the robotics crew at #CDCamp17 so proud

Leider musste ich um 18 Uhr schon wieder abdüsen um meinen Zug nicht zu verpassen. Dank Slack Kanal war ich aber in den nächsten Tagen weiterhin für die Teams zur Verfügung stand und Philipp Kalweit vom CoderDojo Hannover lieber Weise für mich die Coach Rolle für Hardware übernahm.

Wem Code Camps nicht ausreichen der sollte sich übrigens mit der neuen Code Akademie auseinandersetzen die das Team von Code+Design gerade aufbaut!

Nachtrag 09.05

Inzwischen ist ein ziemlich geniales Video dazu

Fazit

Ich jedenfalls freue mich auf die weiteren Code+Camps (06 bis 09 Juni in München, leider ohne mich -> Dahme Urlaub) und wünsche Code+Design und der Code Akademie viel Erfolg. Wenn ihr die Gelegenheit habt eure Teenager/Schüler/Nichten+Neffen,etc bei einem Camp anzumelden – uneingeschränkt empfehlenswert.