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Lieb von Ihnen Frau Rubner

Warum ich das sage? Weil Frau Dr. Rubner sich für Männer stark macht und über das Mannbild der Frauen und die Realität spricht. Sehr schön, gefällt mir gut der Artikel.

Der Mann ist – für uns gefühlvolle und vielschichtige Frauen –
letztlich nur ein schlichtes Wesen. Von Hormonen getrieben, lebt er in
den Tag hinein. Schlürft morgens seinen Kaffee, geht ins Büro, legt
abends die Füße auf die Couch und schaut Sportschau. Ist stark und
schleppt die Wasserkästen in den dritten Stock. Repariert den
Wasserhahn und wechselt Reifen, versteht aber nichts von großen
Gefühlen. Und, seien wir mal ehrlich, irgendwie mögen wir ihn auch so,
den Macho-Mann. Wenn er sich, wie Doris Dörries "Männer"-Held, für uns
zum Affen macht und sich prügelt, wenn einer es wagt, ihm die Frau
auszuspannen.

Einerseits. Doch wehe, dieser Mann wird Vater.
Dann soll er plötzlich seine weiche, seine emotionale Seite
herauskehren. Soll mit in den Geburtsvorbereitungskurs und in seinen
Bauch hineinhorchen. Soll im Kreißsaal die Nabelschnur durchtrennen und
dabei vor Glück weinen. Und selbstverständlich soll er seinem Chef
beibringen, dass er jetzt für mindestens ein halbes Jahr daheim bleiben
wird, um Windeln zu wechseln. Obwohl wir Frauen das ja eigentlich viel
besser können.

Auszug aus Mitleid mit den Vätern von Dr. Jeanne Rubner

via der VÄTER Blog

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