Venedig

Wusstet ihr eigentlich dass die ersten Spielcasinos ursprünglich aus Venedig kommen?

Hab ich irgendwann mal in William Gibsons Idoru gelesen – die hatten auch eine VR Version von Venedig ohne Menschen, heute gibt es sowas für die Oculus und für alle ohne VR Brille Videoslots Casino damit man Geld gewinnen kann um sich eine Reise nach Venedig ODER eine VR Brille zu kaufen.

So, Karfreitag vorbei, Ostersamstags-Einkäufe überstanden, Ostersonntag gefeiert

So noch eine (und noch eine) Woche vorbei .. ;) Jetzt muss ich wenigstens mal die Fotos veröffentlichen.

Auf großer Fahrt

Auf großer Fahrt

Samstag in aller Früh (na gut nur sechs Uhr) sind wir also in Dachau mit dem Taxi Richtung Bhf gestartet, mit der SBahn zum Hbf gedüst, haben Frühstück gekauft und sind dann in den EC nach Venedig gestiegen.

Venezia SL

Venezia SL

Nach relativ ereignisloser Fahrt von 6.5 Stunden inkl. zwei Grenzübertritten und gefühlt dauerspielender Kinder erreichten wir Venedig und mussten erstmal die „kurze“ Strecke zum Hotel über mehrere Brücken hinter uns bringen.

Hotel @eurostarshotels in Venedig

Hotel @eurostarshotels in Venedig

Im Hotel eingecheckt und wesentlich leichter bepackt ging es dann durch Venedig auf der Suche nach Nahrung und um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen.

Treppen!

Treppen!

Sonntag Nacht stand im Zeichen einer übermüdeten Zelda, die im völlig überheizten oberen Teil der Suite versuchte in den Schlaf zu finden. Und als dies endlich geschah (phew), rief allen Ernstes die Rezeption an, Gäste hätten sich beschwert … Der Rezeptionist war soweit „relativ“ verständnisvoll, allerdings kam sein Anruf NACH dem Zelda endlich eingeschlafen war .. glücklicherweise ist sie nicht davon aufgewacht, sonst hätte sich das Hotel evtl. einen neuen Rezeptionisten suchen müssen.

Spielplatz am Montag

Den ersten Tag in Venedig besorgten wir uns Wasserbus Karten für drei Tage, aua teuer – und nutzen die dann gleich um zum Spielplatz (Danke Oma!) an der Biennale. Oma und ich hatten Zeit bei Kaffee und Aperol Spritz ein wenig zu plaudern und die Kinder konnten sich austoben.

Murano am Dienstag

Murano

Murano

Dienstag stand im Zeichen von Murano. Besonders praktisch – die Anlegestelle für die Überfahrt lag nur fünf Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Der Wasserbus war allerdings wirklich voll. Tip, nicht gleich bei der ersten bzw zweiten Station von Murano aussteigen, spart Fußweg :)

Nom

Nom

Nach einem kleinen Spaziergang einmal quer durch Murano und einem Blick in eine Menge Glasläden, besuchten wir den Spielplatz, ich konnte einen Teil meiner recht schweren Ladung Trinkpäckchen loswerden und die Kinder sich austoben. Juche. Danach hatte uns Oma eingeladen in die Osteria al Duomo, in der schon Jeanine und ich vor fünf Jahren Essen waren und die noch dazu praktischerweise gleich neben dem Spielplatz lag.

Das Essen war exzellent und die Bedienung sehr freundlich (Kindersitze für Zelda gab es auch).

Den Abend verbrachten wir im Hotel mit Antipasti vom Sparmarkt.

Lido am Mittwoch

Mittelmeerstrand

Mittelmeerstrand

Mittwoch sind wir mit dem Wassertaxi nach Lido, Zoe hatte schon am Sonntag den Wunsch geäussert ins Wasser zu gehen. Die Temperatur passte, also sprangen Zoe, Ben und Emil wirklich, wirklich ins Wasser. Plitsch, Platsch.

Platsch

Platsch

Wir sammelten einige Muscheln, buddelten im Sand und fuhren nach einem Eis wieder zurück nach Venedig und besorgten uns, noch einmal, Pizza!

Mupfeln

Mupfeln

Donnerstag, Abreise

Nach einem letzten Frühstück im Hotel und Kofferpacken, machten wir uns auf einen letzten Trip um noch ein bisschen Venedig in uns aufzunehmen. Leider schlug das Wetter um Richtung Niesel, allerdings klarte es schnell wieder auf. Da wir uns der Auscheckzeit näherten, sprangen Oma, Emil und ich in einen Wasserbus von der Rialtobrücke, während Jeanine sich mit den anderen sechs Richtung Bahnhof durchschlug. Durchschlug deshalb, weil der Teil um die Rialtobrücke echt mit Touristen geflutet war. Phew.

Vollgefuttert

Vollgefuttert

Wir schafften es aber alle zeitnah zum Bahnhof und ging es dann, nach einer letzten Kugel 2,60 Euro Eis am Bhf und einer Hammer Semmel zurück in die Heimat. Die ganze Fahrt war ereignislos und vor allem klappte tatsächlich mal alles. +1

Ciao!

Ciao!

Fazit

Trotz der Anstrengung mit sieben Kindern in einer fremden Stadt mit vielen Kanälen zurecht zu kommen, haben die vier Nächte definitiv Spaß gemacht. Vor allem für die Große war der Ausflug in ein fremdes Land glaube ich ziemlich cool und eine großartige Erfahrung.

Das Hotel werden wir allerdings defintiv nicht noch einmal nehmen, beim nächsten Mal denke ich wird es wohl eher ein AirBNB.