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Weltmeister im „Was anderes tun“

Ihr kennt das bestimmt, man weiss um die Wichtigkeit einer Aufgabe, aber

äussere Umstände und der innere Schweinehund lassen andere Dinge wichtiger

erscheinen und die wichtigen anders. Oder so.


Na jedenfalls, meine erste Woche Arbeitslosigkeit, entschuldigung, auf Arbeitssuche

ist beinahe rum und ich fühl mich als laste ein riesiger Stein auf dem „Verantwortung“

steht, auf meinen Schultern.

Die Taufe findet, nach reiflicher Überlegung unsererseits, nicht mehr hier in Bayern statt

und ein Gespräch zwischen uns und meinen Eltern wird es zunächst nicht geben. Andere

Dinge sind jetzt wichtiger und stehen an erster Stelle.

Nach einer Doku auf VOX hat meine Frau und mich das „Homemade“-Fieber gepackt

und wir überlegen, ob die Welt eine weitere hausgemachte Marmeladensorte braucht, oder

ob es nicht doch lieber handgemachte Grusskarten sein sollen.

Zoe ist ein Goldstück im Moment, wenn man Schaf sagt, sagt sie Mäh und wenn man

Kuh sagt, sagt sie auch Mäh. Sie spielt alleine und liest Zeitung und immer mehr Sachen

werden kopiert, die Mama und Papa machen. Ausserdem ist sie bald reif für den Zirkus,

wenn sie so weiter auf Papas Rücken balanciert.

Noah schläft inzwischen von durchschnittlich 8:30 bis durchschnittlich 6 Uhr und die

Verdauungsprobleme der letzten Tage scheinen Passe. Zumindestens nichts bedrohliches,

laut ärztlicher Aussage. Gott sei dank.

Bald geht es in den Urlaub, und es ist noch soviel zu tun. Machen wir was anderes.

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2 Gedanken zu “Weltmeister im „Was anderes tun“”