Wieder zurück

Vier Wochen Urlaub, vier Wochen Strand und Meer. Und erstaunlicherweise auch beinahe vier Wochen gutes Wetter.

Dahme damals

Das war Dahme dieses Jahr. Allerdings nicht im Holzbungalow, den mein Großvater vor ca 50 Jahren (oder mehr) gekauft hat, nein – im niegelnagelneuen Niedrigenergiehaus, dass meine Eltern bauen haben lassen. Die Unterschiede sind nicht nur in der Größe bemerkbar, hatten wir doch jetzt drei Schlafzimmer, statt bisher zwei kleine und eine Schlafcouch im Wohnzimmer ohne Rückzugsmöglichkeit. Nein, der generelle Luxus einer Boiler-freien Dusche wird gemeinhin völlig unterschätzt… von den zwei Klos für acht (naja Sieben ohne Anton) Personen wollen wir jetzt gar nicht erst sprechen.

Das neue Haus

Das neue Haus

Vier Wochen, 12 Bücher – eigentliches Ziel waren zwar 20, aber naja – das Meer, der Strand, vor allem die Kinder. Das kostet Zeit.

Warum habe ich nicht gebloggt in der Zeit? Nun – ich hatte es vor, aber EDGE hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Selbst normales Emailabrufen wurde zum Geduldspiel. Und nach 10 Minuten Starren auf die Ladeanimation von Chrome hat man gemeinhin besseres zu tun (Bücher lesen) als im Netz zu sein.

Spazieren und Lesen. Geht.

Spazieren und Lesen. Geht.

Also fuhren wir Motorboot, sprangen am Strand rum, bei 16-18 ° Wassertemperatur auch im Meer, bewarfen uns mit Quallen und Seetang, gingen in den Grömitzer Zoo (zur Freude der Kinder und mit leicht gelangweilten Eltern. Nach über sechs Jahren Zoo wird die Routine ein bisschen öde), fuhren nach Neustadt, gingen Schwimmen im Hallenbad und faulenzten generell so vor uns hin.

Bootfahren!

Bootfahren!

Na gut – nicht ganz, Eltern faulenzen nie. Wir bereiteten Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Abendbrot zu (Jippie Spülmaschine!), wuschen Wäsche (Waschmaschine und Trockner ftw, bye bye crappy Waschcenter), putzen (größeres Haus, mehr Fläche) und versuchten die Kinder bei Laune zu halten.

Flohzirkus

Flohzirkus

Und bereiteten die Einschulung vor, kümmerten uns Remote ums Elterngeld und noch grob 1 Millionen anderer Dinge. Nebenbei hatten wir, meist bis 21 Uhr, mindestens 1-2 wache (teils quenglige) Kinder um uns herum und eigentlich nie so richtig Ruhe (Babysitter, where ar thou?)

Ständig Action

Ständig Action

 

Nach einer Rückfahrt mit Hindernissen (Bahn 10 Minuten Verspätung, Anschlusszug weg) und einer minimal stressigen, aber dennoch schönen, Einschulung, läuft jetzt hier also wieder Alltagsprogramm.

Tom Einschulung

Tom Einschulung

5:45 Uhr aufstehen, Duschen, Frühstück machen, Kinder wecken, Pausenbrote, Frühstücken, Zähne putzen, Kinder rausscheuchen, drei Kinder in die Schule, eins in den Kindergarten, etc … Ab 29ten September beginnt dann meine normale Arbeitswoche wieder, aktueller Stand meines Postfaches auf Arbeit liegt übrigens bei 2450 + Mails (inkl. Zabbix und Jira Mails) :)

Am 23ten feiern wir Bens fünften Geburtstag und am Montag kommt eine neue Lieferung via UPS für 3dDinge.de

Uffz. Ach meine Frau hat den Urlaub auch noch mal sehr schön in Instagram Bildern zusammengefasst.