Mystery Blogger Award

Tiffi und ich wurden von Sabine von Einfach Socke für den Mystery Blogger Award nominiert. Liebe Sabine, vielen Dank. Wir fühlen uns geehrt, dass du uns anscheinend gerne liest und uns für nominierenswert (ist das überhaupt ein Wort?) hältst.

Nominierung, dass klingt ja erstmal super. Aber nach der ersten Aufregung und meinen Gedankenbildern, in denen Tiffi und ich durch eine jubelnde Menge schreiten, die uns mit glitzerndem Konfetti bewirft und uns um Autogramme anbettelt, woraufhin Tiffi in Panik gerät, ein Bühnenbild umrennt und nach einer Kettenreaktion ein ganzer Saal in Trümmern liegt… habe ich mir die Regeln auf Sabines Blog genau durchgelesen und denke, dass wir das hinbekommen.

Die Regeln…
–    Platziere den Mystery Blogger Award auf deinem Blog.
–    Erkläre die Regeln.
–    Danke der Person, die dich nominiert hat und verlinke ihren Blog.
–    Nenne die Erschafferin des Awards und verlinke auch sie.
–    Erzähle deinen Lesern 3 Dinge über dich.
–    Nominiere 10 – 20 weitere Personen.
–    Stelle deinen Nominierten 5 Fragen deiner Wahl; eine davon sollte komisch/lustig sein.
–    Teile deine besten Blogbeiträge.

 

Punkt 1 – 3 haben wir schon abgehandelt. Wobei Tiffi zu Punkt 3 gerne auch noch etwas sagen möchte.

Liebe Socke,

wie meine Menschin, scheint auch deine Socke-nHalterin nicht ganz einfach zu sein. Trotzdem glaube ich, dass wir Beide es insgesamt ganz gut getroffen haben und über die zahlreichen Macken muss man auch einfach mal hinwegsehen. Vielen Dank auf jeden Fall, dass ihr uns nominiert habt, dann ist die Menschin nämlich beschäftigt und muss sich nicht so viele verrückte Sachen ausdenken (Dusche den Hund, Krallen schneiden für Fortgeschrittene, Ohren untersuchen), die sie zum Zeitvertreib machen kann.

Viele Grüße,

Tiffi

Danke für diesen Beitrag Tiffi und nun weiter im Programm.

Die Schöpferin des Mystery Blogger Awards ist Okoto Enigma.

 

Drei Dinge über mich:

Drei Dinge über mich? Was soll ich euch denn da bloß erzählen. Meistens geht es hier ja um Tiffi und Informationen über mich müsst ihr euch mühsam aus meinen Texten zusammenreimen. Ich habe überlegt ob ich Tiffi drei Dinge über mich erzählen lasse. Aber ich glaube das wäre euch gegenüber nicht fair. Ich würde mich damit um die Aufgabe drücken euch etwas persönliches zu erzählen.

1. Ich habe eine ausgeprägte Rechtschreibschwäche. Ohne Rechtschreibprüfung im Textverarbeitungsprogramm, könntet ihr mein Geschreibsel hier vermutlich gar nicht entziffern.

2. Ich glaube mit großer Leidenschaft an das Gute in den Menschen und wurde deswegen schon oft als naiv bezeichnet.

3. Ich habe Angst vor Vögeln und Marionetten (bei Zweiteren beunruhigt mich schon das Wort).

Nun wisst ihr ein bisschen mehr über mich und wir wollen direkt zu den Fragen kommen, die Sabine gestellt hat.

 

1. Schuhe oder Hundespielzeug? Was landet eher in Deinem  Warenkorb?

Schuhe, wenn sie outdoortauglich sind, sowohl gut geeignet zum Gassi gehen als auch um in Hagelsturm und Gewitter in einer Schlammpfütze stehend auf einem Mittelaltermarkt Zelte nachzuspannen. Ansonsten eher Hundespielzeug beziehungsweise Hunde-Equipment wie Betten, Decken, Kauartikel und so weiter. Ich gebe viel Geld für Tiffi aus und sie hat viele Sachen, die man wahrscheinlich gar nicht so unbedingt bräuchte.

 

2. Welche (-n) Spitznamen hat Dein Hund / haben Deine Hunde und welchen würde er / würden sie Dir wohl geben?

Tiffi ist ja eigentlich schon ein Spitzname. Eigentlich heißt sie ja Tiffany. Aber ich nenne sie auch gerne „Schweinenase“, „Holzkopf“, „Kleini“, „Hübsche“, „Schnuckel-Schnecke“ und „hässliches Frettchen“ je nach Anlass.

Tiffis Spitzname für mich wäre wohl Houdini. Aus Tiffis Perspektive muss es wohl so wirken, als würde ich regelmäßig einfach verschwinden und einige Zeit später wieder auftauchen. Das hat den Hintergrund, dass ich von Anfang an sehr Konsequent das Alleine-Beliben mit Tiffi trainiert habe. Für meine Arbeit als Sozialpädagogin sind Hausbesuche, Ämtergänge und Aussentermine unerlässlich. Deshalb war es für mich extrem wichtig, dass ich Tiffi ohne schlechtes Gefühl auch mal mehrere Stunden im Büro oder Zuhause lassen kann. Um das Ganze möglichst undramatisch zu gestalten gehe ich einfach, ohne mich groß von ihr zu verabschieden. Dabei ist es egal ob ich für 5 Minuten weg bin oder für 5 Stunden. Auch wenn ich sie bei meinen Eltern oder Laura und Carsten lasse, gehe ich ohne mich groß zu Verabschieden und ohne mich nochmal umzusehen. Das fällt mir oft sehr schwer, ich fühle mich dabei wie ein Mistkerl, aber ich weiß, dass dies für Tiffi die beste Lösung ist. Trotzdem muss es für das Hundetier wohl so wirken, als würde ich mich manchmal einfach auflösen. Es kann durchaus passieren, dass sie im Büro aufwacht, durch die Geschäftstelle läuft um mich zu suchen und ich bin eben einfach nicht da und manchmal sitze ich auch nur im anderen Büro am Computer, weil ich Sozialstunden einteile.

 

3. Hast Du ein Lebensmotto und wie schwer fällt es Dir immer danach zu leben?

Das ist eine schwierige Frage. Am ehesten versuche ich wohl nach dem Lebensmotto der Wicca (ich bin keine) zu leben. „Tu was du willst, aber schade niemandem.“

Ich versuche mich nicht durch bestimmte gesellschaftliche Erwartungen einschränken zu lassen. Ich lese Bücher die mir gefallen, egal ob sie literarisch wertvoll sind, für erwachsene oder für Kinder. Ebenso halte ich es mit Filmen und Serien. Ich höre gerne Hörspiele für Kinder. Zu meinem 30 Geburtstag bekam ich fast ausschließlich „Spielsachen“, „Kinder“-Serien und T-Shirts mit nerdigen Aufdrucken.

Ich trage Kleidung die mir gefällt und in der ich mich wohl fühle (in der Arbeit in einem angemessenen Rahmen). Oft bekam ich zu hören: „Zieh doch mal ein Kleid an!“ oder „Du könntest dich auch mal netter anziehen.“ Ab und zu habe ich versucht mich diesen Erwartungen zu beugen, weil anders sein eben immer auch kämpfen bedeutet. Aber ich habe mich damit nicht wohl gefühlt.

Irgendwann habe ich einfach gemerkt, dass es mir am besten geht, wenn ich ich selbst bin und mein Ding durchziehe.

Sonst hätte ich vielleicht auch auf die Stimmen gehört, die sagten: „Hol dir doch keinen Hund aus dem Tierschutz. Da weiß man doch, dass sowas nicht gut geht.“ Und wie traurig wäre es gewesen, wenn ich auf diese Stimmen gehört hätte?

 

4. Welche Nachricht würdest Du morgen gerne in der Tageszeitung lesen?

„Seltsamer Toleranzvirus geht um – Ärzte vermuten, dass dieser unheilbar ist.“

Es macht mich traurig, wie viele schreckliche Dinge deswegen passieren, weil Menschen nicht bereit sind andere Lebensweisen als die eigenen zu akzeptieren. Wie oft Menschen angegriffen, verletzt oder gar getötet werden, weil sie anders sind als andere Menschen.

 

5. Nenne drei Worte, die Dir zuerst in den Kopf kommen, wenn Du an Deinen Hund / Deine Hunde denkst.

Schalk – weil Tiffi diesen ganz oft im Nacken trägt…

Tarnmodus – weil Tiffi diesen perfektioniert hat und selbst mitten in einem leeren Raum unsichtbar werden kann, wenn sie es möchte…

Lebenstraum – weil Tiffi genau das ist, ein Lebenstraum, den ich seit über zwanzig Jahren hegte…

 

Nominiere 10-20 weitere Personen. Nun kommen wir zu dem Punkt, der mich etwas ins schwitzen bringt. Ich hatte kurz überlegt, ob ich die Nominierung vielleicht nicht annehme, weil diese Aufgabe für mich nicht lösbar ist. Fast alle Blogger die ich kenne und denen ich folge wurden bereits nominiert. Aber versuchen will ich es trotzdem. Ich hoffe ihr verzeiht mir, wenn ich keine 10 Zusammen bekomme oder der ein oder andere doch schon von Jemand anderem nominiert wurde.

Ich nominiere für den Mystery Blogger Award:

Frau Kassiopeia mit ihrem Blog Souffleurlos

Nils Hitze mit seinem Blog Übermüdet

Dini mit ihrem Blog Hundekind Abby

Bettina mit ihrem Blog Keinzahnkatzen

Mutterseelensonnig

Sandra mit ihrem Blog Shiva Wuschelmädchen

Und das war es leider auch schon. Alle die ich sonst noch gerne nominiert hätte, wurden bereits nominiert.

Und nun wird es noch schwieriger. Da es sich bei den Bloggern nämlich nicht nur um Hundeblogger handelt, muss ich fünf Fragen stellen, die auch für Nicht-Hunde-Besitzer einen Sinn ergeben.

  1. Welches Tier wärst du gerne und warum?
  2. Wenn du dir eine Superkraft aussuchen könntest, welche wäre das?
  3. Welches Buch hat dein Leben beziehungsweise deine Persönlichkeit am meisten beeinflusst?
  4. Was wolltest du als Kind werden, wenn du Groß bist?
  5. Wenn dein Haustier oder Kind gefragt würde, was würde es als deine größte Schwäche nennen?

 

Puh, ganz schön anstrengend so eine Nominierung. Und Tiffi pennt, wärend ich hier die ganze Arbeit mache. Dabei ist es doch eigentlich ihr Blog.

Aber ich will mal nicht so sein. Die letzte Aufgabe meistere ich auch noch.

Teile deine besten Blogbeiträge. Bei Sabine auf dem Blog stand, dass damit die drei statistisch erfolgreichsten Bloggbeiträge gemeint sind. Dann wollen wir doch mal gucken.

 

Wenn wir nach den Views gehen, waren die drei erfolgreichsten Beiträge:

Die Hundepolizei…

Ein bisschen speziell…

Hilfe ich habe eine Schauspielerin adoptiert…

 

Und damit verabschieden Tiffi und ich uns. Nochmal vielen Dank Sabine für die Nominierung. Tiffi und mir hat es viel Spaß gemacht!

3 Antworten auf „Mystery Blogger Award“

  1. Herzlichen Dank für Deine /Eure Teilnahme. Ihr habt das toll gemacht. Deine Vorstellung von Konfetti und Autogrammkarten waren köstlich und auch Tiffys Worte an Socke freuten uns sehr….

    Ja, so ein Award ist anstrengend, aber seist wunderbar so viel über den Blogautor zu erfahren.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke, die Dich natürlich gerne liest

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