Was ist das denn für einer?

Tiffi ist ein aussergewöhnlich hübscher Hund. Klar, dass sagen alle Hundehalter über ihre Hunde. Wäre ja auch schlimm, wenn wir unsere Vierbeiner nicht für die wunderschönsten Hunde von Allen halten würden. Ich werde aber auch auf der Straße gelegentlich darauf angesprochen, dass der Hund aber wirklich wunderschön ist und dann kommt immer die Frage nach der Rasse. „Naja, irgendwas mit Schäferhund wahrscheinlich.“ kann ich dann nur antworten. Schließlich hat sie Schäferhundfarbe. Aber eigentlich habe ich keine Ahnung… Nein, stimmt gar nicht. Ich hatte keine Ahnung. Da ich ein neugieriger Mensch bin, habe ich nämlich einen DNA Test für Mischlingshunde gemacht. Dafür habe ich im Internet recherchiert, verschiedene Angebote verglichen und mich schließlich für Canix entschieden, weil mir das Angebot einfach am besten erschien. Knapp 150 Euro ärmer wartete ich also nach der Bestellung ungeduldig ab. Kaum drei Tage später hatte ich einen dicken Umschlag im Briefkasten, mit Probestäbchen und einer detaillierten Bedienungsanleitung. Ich dachte, dass es sicher schwer werden würde, weil Tiffi immer ganz fest den Mund schließt, wenn ich versuche ihre Zähne zu prüfen. Aber ich konnte die Stäbchen relativ entspannt zwischen Zähne und Lefzen in die Wangentasche schieben. Tiffi lag ganz still und guckte mich an wie ein Auto, während ich mit jedem der beiden Bürstenköpfchen 30 Sekunden an ihrer Wangeninnenseite rumrubbelte. Am nächsten Tag brachte ich die Proben zum Briefkasten und bekam zwei Tage später eine Eingangsbestätigung und dann hieß es warten. Vier bis sechs Wochen. In den letzten Tagen hatte ich immer mal wieder an den Test gedacht, weil ich wusste, dass es bald soweit sein müsste. Heute dann nach dem Gassi gehen war sie in meinem Postfach… die lang ersehnte E-Mail. Und nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und euch hier und jetzt die Ergebnisse präsentieren. Ich weiß, dass Tiffis Mutter der Schäferhund-Mix war, da sie im Tierschutz bekannt war. Ich gehe davon aus, dass die unbekannten Vorfahren Mischlingshunde in vielter Generation waren und deshalb nicht bestimmt werden konnten. Sehr amüsant ist natürlich die Tatsache, dass ihr Vater ein halber Chiuahua war. Vor allem, da Tiffi in ihrem ersten Beitrag Auf den Menschen gekommen schrieb:

„ich bin Tiffi. Also eigentlich Tiffany. Aber mal ehrlich, welcher Hund, der kein Chihuahua mit rosa Jäckchen ist, möchte gerne Tiffany heißen?“

Ich vermute, dass von der Chiuahua Seite der Familie die Fledermausohren und das weiche Fell kommen. Den Border Collie habe ich in ihr noch nicht gesehen, habe mich mit der Rasse aber auch noch nicht weiter beschäftigt. Der Schäferhund überrascht glaube ich niemanden, der Tiffi schonmal gesehen hat. Sehr schön finde ich, dass man von Canix mit den Ergebnissen auch, für alle festgestellten Rassen eine einseitige Wesens-Beschreibung erhält. So kann man gleich ein bisschen vergleichen. Ich denke ich werde in nächster Zeit diese drei Wesensbeschreibungen hier veröffentlichen und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Tiffi darstellen.

Eine Antwort auf „Was ist das denn für einer?“

  1. Es gab schon einige Blogger, die den Test gemacht haben und ich meine, dass all diese Rassen ( Schäferhund, Boder Collie, Chiuahua) dort auch immer auftauchten. An den Chiuahua denkt man bei Tiffi sicher nicht…
    Schön, wenn Dich dieser Test zufrieden macht, auch wenn die Bestimmung eines Elternteils recht unzureichend ist.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke, in der nur Tibet Terrier steckt ;o)

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