cold brew & #BBotE

Ca. seit meinem 16ten Lebensjahr bin ich Kaffeetrinker.

Vollautomat, Java Tasse

Vollautomat, Java Tasse

Meine Eltern hatten sich um den Dreh rum ihren ersten Vollautomaten angeschafft und komplexer als „An, Warten, Knopf drücken, Milch + Zucker rein“ wurde es eigentlich nie in meinem Kaffeeleben.

Als ich dann anfing Konferenzen zu besuchen begegnete mir das erste Mal „schlechter Kaffee“. Also so wirklich richtig mieser Kaffee. Ich bin bis heute nicht sicher, wie es Hotels die sich für zigtausende als Konferenz-Location anbieten, nicht in der Lage sind anständigen Kaffee anzubieten. Srsly, WTF?

Barista!

Barista!

Nachdem ich meinen Kaffee aber meistens mit Milch und Zucker erschlage, so what?

Seit 2006 kam mit Design Aspekt der erste Jura Vollautomat hinzu, Latte Macchiato und Co aus vernünftigen Bohnen, yay.

Trotzdem hab ich es meistens mit dem Zucker völlig übertrieben und erst bei BörseGo von vier auf zwei Würfeln reduziert.

Zwischenzeitlich hab ich zwar mit Sonntagmorgen ein paar vernünftigere Bohnen geholt aber dies aus finanziellen Gründen dann doch wieder auf 9 € / kg Bohnen aus dem Supermarkt reduziert.

Beim Durchlesen von Homeland, dem zweiten Teil der Little Brother Reihe von Cory Doctorow (unbedingt Lesen) bin ich auf den sog. Cold Brew gestossen.

Here’s the thing: cold-brew coffee tastes /amazing/, and it’s practically impossible to screw it up. Unlike espresso, where all the grounds have to be about the same size so that the high pressure water doesn’t cause fracture lines in the „puck“ of coffee that leave some of the coffee unextracted and the rest overextracted, cold-brew grounds can be just about any size. Seriously, you could grind it with a stone axe.

It’s funny watching someone take a sip of cold-brew for the first time, because it looks and smells /strong/, and it is, and coffee drinkers have been trained to think that „strong“ equals „bitter.“ The first mouthful washes over
your tongue and the coffee flavor wafts up the back of your throat and fills up your sinus cavity and your nose is all, „THIS IS INCREDIBLY STRONG!“ And the flavor /is/ strong, but there isn’t a /hint/ of bitterness. It’s like someone took a cup of coffee and subtracted everything that wasn’t totally delicious, and what’s left behind is a pure, powerful coffee liquor made up of all these subtle flavors: citrus and cocoa and a bit of maple syrup, all overlaid on the basic and powerful coffee taste you know and love.

aus Cory Doctorow – Homeland

Einige Wochen geisterte der Gedanke in meinem Kopf rum, bis ich Dienstag zufälligerweise beim Einkaufen über relativ günstige Bohnen gestolpert bin und dachte „Let’s try this“

Also hab ich Dienstag meinen ersten Brew in zwei Einmachgläsern angesetzt und ungeduldig gewartet. Und der Effekt war tatsächlich ähnlich wie in Homeland beschrieben.

Nun bin ich also seit Dienstag in kontinuierlicher Produktion von Cold-Brew Kaffee und beschäftige mich, natürlich, mit der Herstellung, Alternativen, Extraktion, Säuren, Mahlgraden und Drippern.

Meine Frau rollt schon mit den Augen.

Im Rahmen meiner Recherchen bin ich im Netz auf BBotE von Funranium Labs gestossen, einem Kaffee Kondensat aus den USA, mit dem nicht messbar starken Koffein Anteil.

Unbedingt mal den Artikel zur Entstehung durchlesen, da steckt soviel Nerd Liebe drin!

The Black Blood of the Earth

Und weil ich ich bin und Phil von Funranium ne coole Socke ist, werde ich wohl der Deutsche BBotE Botschafter und ihr könnt bei mir demnächst eure 750 ml / 1000 ml Flaschen bestellen, insofern ihr euch die exorbitanten Lieferkosten & den Zoll für, potentiell LD50, Kaffee sparen möchtet.

BBotE

BBotE

Details dazu in Kürze, Email gerne schon mal an kojote@silberkind.de für PreOrder. Preis für 1L sind 70 €, 750 ml 55 €, kleinere Abfüllungen muss ich durchrechnen und auch welche Sorten ich bekomme ist noch offen. Geld geht, so wie es ist, an Phil weiter, ich bekomme fürs Durchschleifen nur gelegentliche kostenloses BBotE. Win

3 Gedanken zu „cold brew & #BBotE

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