Vom Zen des Completed Level

Als ich heute Morgen am Tisch saß und ein wenig gestresst war, weil meine lieben Kinderchenziemlich laut und wuselig waren kam mir ein Ohrwurm in den Sinn und dazu ein Bild. Und schlagartig war ich mir der Bedeutung dieses Momentes bewusst und meine Hektik floss nur so dahin. Trotz lärmender Kinder. Es war die Levelmusik aus dem ersten Sonicteil auf Sega Megadrive und das löste eine Bild- und Tonflut aus, all der „Completet Level“ Anzeigen die mein Gamerauge schon gesehen haben und das erhabene Gefühl in der Milisekunde die zwischen dem Wissen um ein gemeistertes Level und der tatsächlichen Anzeige des „Level completed“ liegen.

Dieses Wissen das Mario mit dem Schlüssel in der Hand nirgendwo anders hin als in das sich aufblähende Schlüsselloch fliegen kann bzw. durch die Stange am Ende jeden Levels. Das Gefühl das man hat wenn man die letzten Raketen aus dem Abschussrohr seines Mechs auf den gegnerischen, kritisch getroffenen 100 Tonnenkoloss zufliegen sieht, oder die Einheiten bei Starcraft auf das letzte stehende Gebäude loslässt. Es hat etwas von Zen und jeder Gamer kennt es. Die Finger bewegen sich noch eine weitere Sekunde über das Pad bis der Körper registriert was der Kopf längst weiss.

„Level Completed“

4 thoughts on “Vom Zen des Completed Level”

  1. Bin zwar kein Programmierer aber ich glaub die Pointe kommt rüber :D

    Übrigens, vorhin in einer Signatur gefunden:
    „Real programmers confuse Halloween and Christmas because OCT 31 = DEC 25…“

  2. Von Januar bis Dezember, das Jahr im Blog zusammengefasst als ein Blogbeitrag. Das Beste, Schlechteste und Interessanteste auf Übermüdet – dem Väterblog.JanuarDas Jahr startete wenig besinnlich und geruhsam mit einem neuen Job bei bigmouthmedia in Münch

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